| Wirtschaftskiller UBS | |
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Mittlerweile dürfte es auch dem kleinsten Unternehmen in der Schweiz klar sein. Die UBS Krise hat nachweisliche Schäden in der gesamten Schweizer Wirtschaft hinterlassen. Sage und schreibe 40 Milliarden Franken, umgerechnet ca. 25 Milliarden Euro hat die UBS in den Sand gesetzt. Warum? Nun, die geniale Geschäftsidee, in Amerika in Hypothekengeschäfte zu investieren, klang am Anfang sehr lohnenswert, doch verlief das Vorhaben weitaus anders als erwartet. Zu viele Fehlinvestitionen in Objekte, deren Verkäufer nur mangelhafte Liquidation nachwiesen, machten der UBS sehr zu schaffen. So verlor die UBS innerhalb nur eines Geschäftsjahres insgesamt 40 Milliarden Franken und keine Besserung scheint in Sicht zu sein. Doch wo immer Unternehmen in Probleme fallen, profitieren andere davon. Gerade die asiatische Wirtschaft erfreut sich dank ständig schwankenden Dollar- und Eurokursen am Weltweiten Devisenmarkt. So hat vor kurzem der Staatsfond Government of Singapore Investment Corporation elf Milliarden Franken Anleihe an die UBS getätigt, welche nach 10 Jahren in UBS-Aktien gewandelt werden. Experten rechnen dadurch mit einen Aktienanteil von über neun Prozent. Der Schweizer Staat steht der UBS Entwicklung skeptisch gegenüber und spricht bereits über Selbstregulierung, denn jedem Unternehmen und gerade einem solchen wie die UBS muss es doch möglich sein, sich selbst aus der Krise zu befördern. Doch bis jetzt stehen die Sterne keineswegs günstig für die UBS. Immer neue Abschreibungen werden getätigt und die Wirtschaft schaut nun tagtäglich einmal mehr auf die deren Entwicklung. | |
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